Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für das Website-Abo „AS First“ der AS Digital Consulting GmbH
Stand September 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über das Website-Abo AS First zwischen der AS Digital Consulting GmbH, Schmiedgasse 32, 94032 Passau, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter HRB 13273, vertreten durch den Geschäftsführer André Schübel, USt-IdNr. DE462730297 (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
§ 1 Geltungsbereich
- Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über das Website-Abo AS First sowie damit verbundene Zusatzleistungen. Für andere Leistungen der AS Digital Consulting GmbH gelten deren allgemeine AGB.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
- Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
- Darstellungen auf der Website und Angebote des Anbieters sind unverbindlich. Das Erstgespräch ist kostenlos und verpflichtet den Kunden zu nichts. Mit der Erstellung der Website beginnt der Anbieter erst nach Vertragsschluss und Eingang der ersten Zahlung.
- Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Abo über den vom Anbieter bereitgestellten Bestellprozess abschließt oder ein Angebot des Anbieters in Textform annimmt und der Anbieter den Vertrag bestätigt.
- Maßgeblich für den Leistungsumfang sind diese AGB, die Leistungsbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses und gegebenenfalls das individuelle Angebot.
§ 3 Leistungen im Website-Abo
- Der Anbieter erstellt für den Kunden eine Website auf Grundlage einer branchenspezifischen Vorlage, stellt sie für die Dauer des Vertrags bereit und betreut sie. Das Abo umfasst insbesondere
- Erstellung der Website mit bis zu acht Seiten, einschließlich Texten, Einbindung von Logo und Bildern sowie Anpassung an Farben des Kunden
- Leadformulare und eine Anfrageverwaltung
- einen KI-gestützten Chat-Assistenten auf der Website
- Zugang zu einer App zur Verwaltung von Anfragen, Nachrichten und Terminen
- Hosting, SSL-Zertifikat, technische Wartung, Sicherheitsupdates und Backups
- technische SEO-Grundlagen und die Verknüpfung mit dem Google-Unternehmensprofil des Kunden
- automatisierte Bewertungsanfragen an Kunden des Kunden
- einen monatlichen Kurzbericht
- bis zu drei Änderungswünsche pro Kalendermonat nach § 4
- Nicht im Abo enthalten sind insbesondere Werbekampagnen, laufende SEO-Betreuung über die Grundlagen hinaus, Fotoshootings, individuelle Programmierungen, zusätzliche Unterseiten, Onlineshops, Mehrsprachigkeit, Rechtsberatung sowie Kosten für Nachrichtenversand in einem Umfang, der über eine übliche Nutzung hinausgeht.
- Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, etwa eine bestimmte Anzahl von Anfragen oder Platzierungen in Suchmaschinen, wird nicht geschuldet.
- Der Anbieter darf zur Leistungserbringung Software und Plattformen von Drittanbietern sowie Subunternehmer einsetzen. Insbesondere werden Website, Anfrageverwaltung, Chat-Assistent und App über die Software-Plattform eines spezialisierten Drittanbieters bereitgestellt. Der Anbieter ist berechtigt, eingesetzte Plattformen zu wechseln, sofern der vereinbarte Leistungsumfang im Wesentlichen erhalten bleibt.
- Der Anbieter stellt die Website mit einer im Jahresmittel angemessenen Verfügbarkeit bereit. Kurzzeitige Unterbrechungen durch Wartung, Updates oder Störungen bei Drittanbietern, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, begründen keinen Mangel.
§ 4 Änderungswünsche und Zusatzleistungen
- Im Abo sind bis zu drei Änderungswünsche pro Kalendermonat enthalten. Ein Änderungswunsch ist eine inhaltliche Änderung an einer Stelle der Website, etwa die Anpassung von Texten, der Austausch von Bildern, die Änderung von Öffnungszeiten oder die Ergänzung eines Leistungspunkts. Mehrere kleine Änderungen in einer Nachricht gelten als ein Änderungswunsch, sofern ihr Aufwand zusammen 15 Minuten nicht übersteigt.
- Nicht genutzte Änderungswünsche verfallen zum Ende des jeweiligen Kalendermonats und werden nicht übertragen.
- Neue Seiten, neue Abschnitte, neue Funktionen, Umgestaltungen des Designs und Änderungen über das Kontingent hinaus sind Zusatzleistungen. Der Anbieter teilt dem Kunden vorab eine Aufwandsschätzung mit. Nach Freigabe durch den Kunden in Textform werden Zusatzleistungen mit 60 € netto pro Stunde im 15-Minuten-Takt abgerechnet.
- Änderungswünsche und Zusatzleistungen setzt der Anbieter in der Regel innerhalb von fünf Werktagen um. Diese Angabe ist ein unverbindlicher Richtwert.
§ 5 Mitwirkung des Kunden
- Der Kunde stellt rechtzeitig die für die Erstellung erforderlichen Informationen und Materialien bereit, etwa Logo, Fotos, Leistungsangaben und Kontaktdaten, und gibt die Vorschau der Website zeitnah frei.
- Der Kunde versichert, über die erforderlichen Rechte an allen bereitgestellten Inhalten zu verfügen, und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflicht entstehen.
- Der Kunde prüft die Inhalte seiner Website und die Informationen, mit denen der Chat-Assistent arbeitet, auf Richtigkeit. Er teilt dem Anbieter Änderungen, etwa bei Leistungen oder Kontaktdaten, unverzüglich mit.
- Verzögert sich die Erstellung, weil der Kunde seine Mitwirkung nicht erbringt, verschieben sich Termine entsprechend. Die Pflicht zur Zahlung des Abopreises beginnt spätestens 30 Tage nach Vertragsschluss, auch wenn die Website wegen fehlender Mitwirkung des Kunden noch nicht online ist.
§ 6 Inhalte, Rechtstexte und Chat-Assistent
- Der Kunde ist Betreiber seiner Website und für deren Inhalte rechtlich verantwortlich. Dies gilt auch für Texte, die der Anbieter erstellt und der Kunde freigegeben hat.
- Impressum und Datenschutzerklärung der Website des Kunden bindet der Anbieter technisch ein. Die inhaltliche Verantwortung für diese Rechtstexte liegt beim Kunden. Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung.
- Der Chat-Assistent erzeugt Antworten automatisiert auf Grundlage der vom Kunden bestätigten Informationen. Er dient der Vorqualifizierung von Anfragen und ersetzt keine fachliche Beratung. Der Assistent ist so eingerichtet, dass er keine verbindlichen Preise oder Termine zusagt. Für Antworten, die trotz sorgfältiger Einrichtung unzutreffend sind, haftet der Anbieter nur nach § 11.
§ 7 Domain
- Verfügt der Kunde über eine eigene Domain, bleibt er deren Inhaber. Er richtet nach Anleitung des Anbieters die erforderlichen Einträge ein oder erteilt dem Anbieter hierfür Zugriff.
- Registriert der Anbieter auf Wunsch des Kunden eine neue Domain, sind die Registrierungskosten im Abo enthalten, soweit es sich um eine übliche Domain wie .de, .com oder .eu handelt. Bei Übernahme der Website nach § 9 oder bei Vertragsende überträgt der Anbieter die Domain auf Wunsch des Kunden an diesen oder einen von ihm benannten Anbieter.
§ 8 Nutzungsrechte
- Während der Vertragslaufzeit erhält der Kunde ein einfaches, auf die Laufzeit beschränktes Recht, die für ihn erstellte Website für seinen Geschäftsbetrieb zu nutzen.
- Vorlagen, Designsysteme, Automatisierungen, Chat-Konfigurationen, Software und sonstiges Know-how des Anbieters bleiben ausschließlich beim Anbieter. Der Kunde erwirbt daran keine Rechte, auch nicht nach Übernahme der Website.
- Für Inhalte Dritter, etwa lizenzierte Stockfotos, gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Anbieter stellt sicher, dass diese Inhalte für die Website des Kunden genutzt werden dürfen.
- Der Anbieter darf die Website des Kunden unter Nennung des Firmennamens als Referenz nennen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
§ 9 Übernahme der Website
- Der Kunde kann die für ihn erstellte Website frühestens nach Ablauf der Mindestlaufzeit gegen eine einmalige Vergütung von 4.000 € netto übernehmen. Bereits gezahlte Abo-Entgelte werden nicht angerechnet. Möchte der Kunde vor Ablauf der Mindestlaufzeit übernehmen, sind zusätzlich die bis zum Ende der Mindestlaufzeit ausstehenden Abo-Entgelte zu zahlen.
- Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Texten, Bildern und der individuellen Gestaltung seiner Website. Zusätzlich erhält er ein Exportpaket mit allen Texten, Bildern und Logos sowie Bildschirmaufnahmen aller Seiten. Eine vom Anbieter registrierte Domain wird auf Wunsch übertragen.
- Ein Export der Website als Quellcode oder als Datei zur Installation bei einem anderen Anbieter ist technisch nicht möglich und nicht geschuldet. Die in § 8 Abs. 2 genannten Bestandteile sind von der Übernahme ausgenommen.
- Nach der Übernahme kann der Kunde wählen, ob der Anbieter die Website für 300 € netto pro Jahr weiter hostet oder ob die Website abgeschaltet wird. Das Hosting umfasst Bereitstellung der Website, SSL-Zertifikat, Backups und die Weiterleitung von Formularanfragen per E-Mail. Chat-Assistent, App, Anfrageverwaltung, Automatisierungen, Bewertungsanfragen, Berichte und Änderungswünsche sind nicht enthalten. Änderungen werden nach § 4 Abs. 3 abgerechnet. Das Hosting läuft jeweils ein Jahr und verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.
- Entscheidet sich der Kunde gegen das Hosting, bleibt die Website nach Zahlung noch 30 Tage online und wird danach abgeschaltet.
§ 10 Preise und Zahlung
- Das Abo kostet 399 € netto pro Monat zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an.
- Das Abo-Entgelt wird monatlich im Voraus fällig und per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte über einen Zahlungsdienstleister eingezogen. Der Kunde sorgt für ausreichende Deckung. Kosten einer nicht eingelösten Lastschrift trägt der Kunde, sofern er sie zu vertreten hat.
- Zusatzleistungen werden mit dem nächsten Abo-Entgelt oder gesondert abgerechnet. Rechnungen stellt der Anbieter elektronisch aus.
- Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen für Unternehmer nach § 288 Abs. 2 und Abs. 5 BGB. Ist der Kunde mit mindestens einem Monatsentgelt länger als 14 Tage in Verzug, darf der Anbieter nach vorheriger Ankündigung in Textform Website, Chat-Assistent und App bis zum Ausgleich vorübergehend deaktivieren. Die Zahlungspflicht bleibt davon unberührt.
- Der Anbieter kann die Preise mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen zum Beginn eines Kalendermonats anpassen, frühestens jedoch nach Ablauf der Mindestlaufzeit. Der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Preisänderung kündigen. Hierauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.
§ 11 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
- Der Anbieter haftet nicht für entgangene Aufträge, entgangenen Gewinn oder Ausfälle und Änderungen von Plattformen Dritter, etwa Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder Nachrichtendiensten, soweit diese außerhalb seines Einflussbereichs liegen und nicht unter Absatz 1 fallen.
- Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit diesen Regelungen nicht verbunden.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
- Soweit der Anbieter im Rahmen des Abos personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, etwa Anfragen von Kunden des Kunden oder Chat-Verläufe, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dieser ist Bestandteil des Vertragsschlusses.
- Der Kunde ist informiert, dass eingesetzte Drittanbieter Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeiten können. Der Anbieter setzt nur Dienstleister ein, bei denen geeignete Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO bestehen, und nennt dem Kunden die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter auf Anfrage.
- Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur zur Durchführung des Vertrags.
§ 13 Laufzeit und Kündigung
- Die Mindestlaufzeit des Abos beträgt sechs Monate ab Vertragsschluss. Danach verlängert sich das Abo jeweils um einen Monat, wenn es nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt wird. Eine Kündigung zum Ende der Mindestlaufzeit ist mit derselben Frist möglich.
- Die Kündigung bedarf der Textform, etwa per E-Mail an info@asdigital.consulting.
- Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsentgelten in Verzug ist oder die Website für rechtswidrige Inhalte nutzt.
- Mit Vertragsende, ohne Übernahme nach § 9, endet das Nutzungsrecht des Kunden. Der Anbieter schaltet Website, Chat-Assistent und App ab. Auf Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden die von ihm selbst bereitgestellten Inhalte, etwa eigene Fotos und Logos, sowie eine Übersicht der gespeicherten Anfragen zur Verfügung. Danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Eine vom Anbieter registrierte Domain wird auf Wunsch übertragen.
§ 14 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist, etwa wegen geänderter Rechtslage oder technischer Entwicklungen, und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen.
§ 15 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Passau, soweit gesetzlich zulässig.
- Der Anbieter ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
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